Kreuzkirche Chemnitz

Foto: Wolfgang Schmidt
Foto: Wolfgang Schmidt

In überaus herzlicher Atmosphäre wurde am 4. Mai 2018 in der Chemnitzer Kreuzkirche das 27. Sächsische Mozartfest „Variationen“ eröffnet. Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler wies als Schirmherr des Festivals in seiner Begrüßungsrede darauf hin, dass das Mozartfest im Sinne des lateinischen Spruchs „Variatio delectat“ – „Abwechslung erfreut“ seit Jahren einer Richtlinie folgt, die 2018 mit „Variationen“ zum Festivalmotto erhoben wurde.
Das Netzwerkorchester, das seit 2009 alljährlich speziell für das Sächsische Mozartfest zusammengestellt wird, stand diesmal unter der Leitung von Eckehard Stier. Als Solistin brachte Saskia Giorgini, Gewinnerin des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg 2016, die Klavierkonzerte D-Dur KV 107 und A-Dur KV 414 von Wolfgang Amadé Mozart zu Gehör.
„… denn wir lieben, uns mit allen möglichen Meistern zu unterhalten, – mit den alten und modernen,“ schrieb Mozart 1783 an den berühmten Diplomaten und Kunstmäzen Baron van Swieten. Und so war das Eröffnungskonzert zum 27. Sächsischen Mozartfest angelegt als eine solche Unterhaltung unter Meistern. Wortgewandt, variantenreich und bespickt mit Überraschungen und Pointen begegneten sich Johann Christian Bach, Wolfgang Amadé Mozart und der populäre zeitgenössische Tonsetzer Arvo Pärt, standen doch neben den genannten Klavierkonzerten auch Arvo Pärts Fratres und Wolfgang Amadé Mozarts 41. Sinfonie "Jupiter" KV 551 auf dem Programm.    



KV 107, Klavierkonzert D-Dur
Orchester: Netzwerkorchester VIII
Solist: Saskia Giorgini (Klavier)
Leitung: Eckehard Stier
Aufnahme am 4. Mai 2018 in der Kreuzkirche Chemnitz

KV 107, Klavierkonzert D-Dur
KV 107, Klavierkonzert D-Dur, Allegro
KV 107, Klavierkonzert D-Dur, Andante
KV 107, Klavierkonzert D-Dur, Tempo di Menuetto


KV 414, Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur
Orchester: Netzwerkorchester VIII
Solist: Saskia Giorgini (Klavier)
Leitung: Eckehard Stier
Aufnahme am 4. Mai 2018 in der Kreuzkirche Chemnitz

KV 414, Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur
KV 414, Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur, Allegro
KV 414, Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur, Andante
KV 414, Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur, Allegretto

Zur Einführung

Wenn Sie einen Disput unter Musikliebhabern erzeugen wollen, dann fragen Sie doch einmal nach dem Genre, in welchem Wolfgang Amadé Mozart untrüglich Meisterliches komponiert hat. „Die Sinfonien!“ wird der erste äußern, „Nein, die Opern!“ entgegnet der zweite. Ein dritter wird – etwas leiser, dennoch genauso bestimmt – „Die Klavierkonzerte!“ anfügen - ein Kapitel, dem der Mozart-Biograf Martin Geck nicht umsonst das Attribut „Für Liebhaber“ hinzugefügt hat. Und haben Sie einen Klarinettisten in der Diskussionsrunde, so ist die Verbeugung vor Mozarts einzigem und genialen Konzert für dieses Instrument unumgänglich.
Dass eigentlich alles mit allem zusammenhängt, sich bestimmte Stücke, Höhenflüge oder Tiefgänge auch und vor allem aus den Zeitläuften, der besonderen Wirtschafts- und Lebenslage von Wolfgang Amadé Mozart erklären lassen, wissen wir heute umfänglich, und stehen dennoch staunend vor einem solchen Wurf wie der „Jupiter“-Sinfonie. Trotzdem wäre hier wie bei den Klavierkonzerten eine Betrachtung „sui generis“, also ohne Vorbedingungen und Umstände unangebracht, da doch der inspirative Funke Mozart immer wieder zur Weiterentwicklung des Bekannten und Bewährten gebracht hat – was durchaus nicht immer den „Gout“ des Publikums traf. Mozart hatte hier fein abzuwägen zwischen einer im Vorhinein auch im eigenen finanziellen Interesse erwartbaren positiven Erfolgsrechnung und dem künstlerischen Ausdruck, der ebenso mit Witz wie auch tiefem Ernst gewürzt weit über das hinausgehen konnte, was seine Auftraggeber von ihm erwarteten.

Alexander Keuk


KV 107 KV 414 Kreuzkirche Chemnitz

„die konzerten sind nicht z u schwer und nicht zu leicht - sind sehr brillant - angenehm in die Ohren - außer die langen nicht. Natürlich, ohne in das leere zu fallen - hie und da - können auch kenner allein satisfaction erhalten - doch so - daß die nichtkenner damit zufrieden seyn müssen, ohne zu wissen warum.“ Wenn Wolfgang Amadé Mozart hier – die ersten drei Wiener Klavierkonzerte KV 413-415 beschreibend - in einem Brief an seinen Vater 1782 solche weisen Worte findet, dann finden wir nicht nur die eingangs beschriebene These bestätigt, die Klavierkonzerte seien eher für eine kleine Schar von „Kennern“ verfasst, wir müssen diese Worte auch als Ergebnis der bereits erfolgten, langen intensiven Beschäftigung mit dem Genre Klavierkonzert werten. Mozarts eigene Entwicklung als Komponist und Pianist spiegelt sich hier ebenfalls wieder, denn die meisten seiner Konzerte schrieb Mozart für sich selbst, für Gesellschaften und Akademien, die begierig auf jedes neue Werk des Genius harrten. Dabei hatte sich Mozart – wie er überhaupt als Kind bereits die vorherrschenden Stile und Geschmäcker in halb Europa nicht nur kennenlernte, sondern auch studierte, kopierte und zu eigener Meisterschaft brachte - auch dieses Genre hart erarbeitet. Vater Leopold hatte die Förderung des Sprösslings mit allen ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten betrieben, so dass Biografen heutzutage kritisch anmerken, dass für eine unbeschwerte Kindheit zwar kaum Raum gegeben war, Mozart aber frühzeitig auch derart in der Musik lebte, dass ihn mindere Ergötzungen vermutlich auch gelangweilt hätten. So wird im Nachhinein über die Londoner Reise der Familie Mozart durchweg positiv berichtet und Wolfgang Amadé hatte den dort ansässigen Meister Johann Christian Bach (1735-1782), den jüngsten Sohn von Johann Sebastian Bach, auch später immer wieder als väterlichen Freund und Lehrer gerühmt – schließlich setzte er ihm sogar in seinem A-Dur-Klavierkonzert, das ebenfalls heute zu Gehör kommt, ein kleines Denkmal im Mittelsatz.

Bei der großen Westeuropa-Reise der Mozarts durch die Niederlande, Belgien, Frankreich und England 1763-1766 musizierte der 8-jährige Mozart in London mit Johann Christian Bach, der sich dort einen guten Ruf als Musiklehrer und Opernkomponist erarbeitet hat. Mozart schrieb auch dort seine ersten Sinfonien sowie vier Klavierkonzerte, die noch Arrangements von Stücken anderer Komponisten waren. Wohl auch mit Unterstützung der korrigierenden oder ergänzenden Hand des Vaters entstanden im Herbst 1770 dann die drei Cembalokonzerte KV 107 in D, G und Es-Dur, die auf Sonaten von Johann Christian Bach beruhen. Sie sind nicht in die Zählung der 27 Klavierkonzerte Mozarts eingegangen, sind aber doch ein auch im Vergleich mit dem reifen A-Dur-Konzert spannende Dokumente, mit welchen Konventionen, Regeln und Freiheiten der junge Mozart beim Schreiben der Musik konfrontiert wurde. Die von Kuhnau und Scarlatti begründeten Instrumentalsonaten für das Cembalo, bei Johann Christian Bach schon für das Hammerklavier gedacht, waren dreisätzig und entwickelten den klassischen Typus der Klaviersonate aus: die Folge von Schnell-Langsam-Schnell galt als obligat, einem Sonatenhauptsatz folgte meist ein Andante als Variationensatz, ein Menuett oder Rondo beschließt das Werk. Wenn wir den Ausdruck hier als „einfach“ oder „unbekümmert“ charakterisieren, so ist dies aus heutiger Sicht beschrieben. Zu Mozarts Jugendzeit wandelte sich der barocke Affekt gerade einmal in Empfindung und die „Bach-Abel Concerts“ (übrigens die ersten Abonnement-Konzerte überhaupt!), die Johann Christian Bach in London 1764 einführte, waren wohlbedacht darauf, Geschmack und Unterhaltungslust des Publikums zu treffen.

„Als Mozart 1791 starb, war das Solo-Konzert qualitativ und prinzipiell ein anderes geworden als zu der Zeit, in der er antrat“, schreibt der Musikwissenschaftler und Dirigent Peter Gülke. Das Klavierkonzert A-Dur KV 414 stammt aus einer glücklicheren, hellen Zeit Mozarts, es wurde im Herbst 1872, dem Jahr seiner Heirat mit Constanze Weber, in Wien komponiert. Mozart hatte Erfolge als Virtuose und Lehrer zu verbuchen, musste sich aber dennoch um finanzielle Einträge kümmern, was die konzentrierte Folge von gleich drei Klavierkonzerten KV 413-415 erklärt. Zudem macht Mozart möglichen Interpreten Zugeständnisse und bietet die Konzerte „a quattro“, also nur mit Streicherbegleitung zur Aufführung an, wovon wir heute mit Blick auf die Charaktere und Farben der Bläser gottlob zumeist absehen. Die absichtsvolle Komposition in Richtung der „Kenner und Liebhaber“ ist hier stärker als in anderen Konzerten fühl- und hörbar: Mozart hat Kadenzen zu den Konzerten gleich in mehreren Fassungen veröffentlicht und auch der Solopart wirkt deutlich ausnotierter als noch bei früheren Werken. Wenn Mozart 1783 an den Kunstmäzen Baron von Swieten schreibt, dass „wir lieben, uns mit allen möglichen Meistern zu unterhalten; - mit den alten und modernen.“, so taugt dies wunderbar als Motto für das heutige Konzert, denn Mozart nimmt in diesem Klavierkonzert die Unterhaltung wörtlich und komponiert einen Dank an Johann Christian Bach, der am 1. Januar 1782 in London gestorben war, in den 2. Satz ein: Als Vordersatz des Themas im Andante übernimmt Mozart die ersten vier Takte einer Ouvertüre, die Bach 1763 zu Baldassare Galuppis Oper „La Calamitá dei Cuori“ („Die Trübsal der Herzen“) komponiert hatte. Die „Unterhaltung“ wird noch dadurch bestärkt, dass Mozart sich selbst im Verlauf des 2. Satzes zitiert und eine Reminiszenz an den 1. Satz anfügt und der Moll-Mittelsatz die Erinnerung an das Zitat verblassen läßt, bevor es erneut im Solo-Klavier erscheint. Der dritte Satz, „Allegretto“ erscheint als fröhliches Rondo und der „Kenner und Liebhaber“ wird nicht nur feststellen, welche persönliche Reife Mozart von der Bearbeitung der Bach-Konzerte bis zu diesem A-Dur-Konzert erlangt hat, es sind eben auch kleine Feinheiten der Komposition gerade in diesem dritten Satz, die knapp an der Konvention vorbeischrammen (so wartet man hier etwa vergeblich auf einen Moll-Formteil) und daher eben das Hinhören, „Goutieren“ und letztlich die anspruchsvolle Unterhaltung fördern.

Alexander Keuk


Saskia Giorgini

Foto: Christine Reichling

Bösendorfer Artist Saskia Giorgini gilt spätestens seit ihrem Gewinn des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg 2016, bei dem ihr auch der Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes zuerkannt wurde, als eine der interessantesten Pianistinnen der jungen Generation. Ihr Spiel zeichnet sich aus durch „eine unfehlbare Technik, schöne und bewegende Klanggebung, eine Phrasierung voll Phantasie und durch reine Musikalität“ (Salvatore Accardo).
Beim Internationalen Klavierwettbewerbs Ferruccio Busoni 2015 wurde ihr der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Frédéric Chopin verliehen. Beim Prix d‘AmadèO in Aachen 2012 gewann sie den zweiten Preis sowie den Mozart-Preis und den Publikumspreis.
Saskia Giorgini gab gefeierte und teils vom Rundfunk live übertragene Recitals in den größten Häusern und bei den renommiertesten Festivals, darunter Lingotto–Hall in Turin, Teatro La Fenice in Venedig, Concerti del Quirinale, Tivoli Vredenburg in Utrecht, Eindhoven Muziekgebouw, Utrecht Internationaal Kamermuziek Festival, Muzikverein und Konzerthaus in Wien, Großer Saal Stiftung Mozarteum in Salzburg, MiTo Settembre Musica Festival, Unione Musicale, Holland International Music Sessions , Seoul Philharmonic, Vancouver Summer Festival, Warsaw’s Filharmonia Narodowa, International Piano Stars Festival in Lettland, International Piano Festival in Wuhan in China uvm. Auf Einladung Gidon Kremers wirkte sie an der international renommierten Lockenhaus Festival Sommerakademie mit. Anläßlich ihres New York Debüts 2013 war sie zu erleben mit Rachmaninovs Klavierkonzert Nr. 1 zusammen mit dem NYCA Orchestra. Als Solistin verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Orchestern wie dem Klassische Philharmonie Bonn, Lodz Philharmonie Orchestra Polen, dem CBC Radio Orchestra Kanada, dem Liepaja Symphony Orchestra Lettland, Cairo Symphony Orchestra, Wuhan Philharmonic Orchestra, oder dem De Sono Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Heribert Beissel, Mario Bernardi, Simon Gaudenz, Gérard Korsten, Tadeusz Wojciechowski, Antonello Manacorda, Andrea Battistoni und Massimiliano Caldi.
Ihre besondere Affinität zur Kammermusik führt Saskia Giorgini regelmäßig zusammen mit renommierten Partnern wie Ian Bostridge, Janine Jansen, Mario Brunello, Thomas Demenga, Friedemann Eichhorn, Martin Fröst, Dora Schwarzberg, Gilles Apap, und vielen mehr.
Ihren ersten Klavierunterricht erhielt Saskia Giorgini im Alter von vier Jahren. Bereits als Vierzehnjährige wurde sie in die Klavierakademie „Incontri col Maestro“ in Imola aufgenommen, wo sie von R. Risaliti, L. Margarius und M. Dalberto unterrichtet wurde. Aufbau- und Postgraduate-Studien folgten an der Accademia di Musica di Pinerolo bei Enrico Pace und bei Pavel Gililov am Mozarteum Salzburg. Ihre Ausbildung wurde vervollständigt durch Meisterkurse unter anderem bei Aldo Ciccolini, Alexander Lonquich, Louis Lortie und Elissò Virsaladze. 2014 und 2015 lehrte sie als Assistentin Prof. Pavel Gililovs an der Accademia di Musica di Pinerolo.


Netzwerkorchester VIII

Aus den Projektorchestern des Sächsischen Mozartfestes, die seit 2009 von dem Chemnitzer Oboisten Ekkehard Hering jeweils für das Eröffnungskonzert zusammengestellt wurden, hat sich der Name eines Netzwerkorchesters gebildet. Dies nicht ohne Grund, weil sich in relativ kurzen Probenphasen Spitzenmusiker aus Sachsen, Mitteldeutschland und zu Teilen auch international zusammenfinden und untereinander Musizierfreude und Klangqualität auf höchstem Niveau entwickeln. Die Instrumentalisten, die der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Elbland Philharmonie Riesa, der Staatskapelle Weimar, der Dresdner Philharmonie, den Duisburger Symphonikern, der Staatskapelle Halle, der Jenaer Philharmonie und dem MDR Sinfonieorchester Leipzig angehören sowie freischaffende Musiker aus Chemnitz, Leipzig und Dresden sind, sind begeistert, in diesem menschlich sympathischen und künstlerisch ambitionierten Kontext zu musizieren. Das Netzwerkorchester arbeitete unter der Leitung von Mike Svoboda, Niksa Bareza, Howard Arman und Steffen Walther. Publikum und Medien schenken diesem neuen Ensemble in Sachsen hohe Aufmerksamkeit.
Dokumentiert sind die Konzerte des Netzwerkorchesters durch die Aufnahmen von MDR Figaro und mit CDs, die als Jahresgabe der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e. V. erschienen sind.

Besetzung:
Violine 1: Katharzyna Radomska, Ruth Petrovitsch, Saskia Klapper, Yumiko Tzubaki, Solveig Mathe, Hartmut Schill (nur Jupitersinfonie)
Violine 2: Benjamin Fuhrmann, Mechthild von Ryssel, Katharina Sprenger, Therese Matschke, Cornelia Pfeil
Viola: Ulla Walenta, Lolla Süßmilch, Juliane Kunath
Violoncello: Thomas Bruder, Axel von Huene
Kontrabaß: Stefan Meißner
Flöte: Christian Sprenger
Oboe: Ekkehard Hering, Claudia Schöne, Ulrich May
Fagott: Axel Andrae, Mario Hendel
Horn: Tino Bölk, Thomas Maciej
Trompete: Rupprecht Drees, Runa Takada
Pauke/Schlagwerk: Christian Langer
Cembalo: Cornelia Osterwald


Eckehard Stier

Foto: Adrian Maloch

Im sächsischen Dresden geboren und aufgewachsen, fühlt sich der Dirigent Eckehard Stier als musikalischer Weltbürger. Vom Kruzianer und erstem Preisträger des Rudolph-Mauersberger-Stipendiums führte sein Weg zum GMD eines deutschen Dreispartenhauses und Music Director des Auckland Philharmonia Orchestra in Neuseeland.
Zahlreiche Konzertverpflichtungen führten ihn bisher auf 4 Kontinente zu Spitzenorchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Melbourne Symphony Orchestra und der Dresdner Philharmonie.
2017 wird Eckehard Stier wieder drei Konzerte mit dem London Symphony Orchestra in London und Paris dirigieren. Ausserdem gibt er sein Debut in Sankt Petersburg und kehrt zum Orchester Massimo Bellini in Italien zurück.
Musikalische Begegnungen mit bedeutenden Solisten der Konzertwelt wie Alina Ibragimova, Cloë Hanslip, Nicolas Altstaedt, Ragna Schirmer, Natalia Lomeiko, Maxim Rysanow, Gilles Apap, Cédric Tiberghien, Nikolai Demidenko, Andreas Boyde und Per Arne Glorvigen oder Raphael Wallfisch führen meist zu dauerhaften Zusammenarbeit.
Eckehard Stier hat ein breites Repertoire von mehr als 80 Bühnenwerken dirigiert und sich einen Namen als Operndirigent erarbeitet. Besonders seine Interpretationen mit Werken von Richard Strauss und Richard Wagner wurden von Presse und Publikum hoch gelobt.
Mit einem dabei gewachsenen beeindruckenden Repertoire von Sinfonien und Opern ist Eckehard Stier dabei sowohl musikalischen Schwergewichten der Vergangenheit als auch spannenden Zeitgenossen verbunden.
Mit großer Begeisterung fühlt er sich der Ausbildung des dirigentischen Nachwuchses verpflichtet. Diese Liebe gipfelt in der Mitgliedschaft bei Symphony Services International in Australien als Dirigierlehrer.
Seine Offenheit und sein alles andere als konservativer Umgang mit Musik ist Credo und Grund seiner Reise um die musikalische Welt. Diese führt ihn immer wieder zu inspirierenden fremden Kulturen und vielfältigen Crossover-Projekten als Dirigent wie auch als Pianist.