Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

Ansage von Dimitri Wesselowski
vl: Alina Wesselowski, Elena Kuzheleva, Dmitry Ryabchikov
vl: Dmitry Ryabchikov, Michael Makarov, Elena Kuzheleva, Dimitri Wesselowski, Alina Wesselowski

Unten den Titel "Hommage an Mozart" gab eine freie Initiative von im Konzert teilnehmenden Künstlern, die Mozarts Musik sehr mögen und schätzen, in den Räumen der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen, dieses Konzert.



KV 492, Oper "Die Hochzeit des Figaro"
Solisten: Alina Wesselowski (Klavier), Dimitri Wesselowski (Klavier)
Aufnahme an 19. Oktober 2018 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

KV 492, Oper "Die Hochzeit des Figaro", Ouvertuere


KV 208, Oper "Il re-pastore"
Solisten: Elena Kuzheleva (Sopran), Michael Makarov (Violine), Dimitri Wesselowski (Klavier)
Aufnahme an 19. Oktober 2018 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

KV 208, Oper "Il re-pastore", "L'amero sarò costante"


KV 366, Oper "Idomeneo"
Solisten: Elena Kuzheleva (Sopran), Dimitri Wesselowski (Klavier)
Aufnahme an 19. Oktober 2018 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

KV 366, Oper "Idomeneo", Aria di Ilia "Padre, germani, addio!"
KV 366, Oper "Idomeneo", Aria di Ilia "Zefiretti, lusinghieri"


KV 490, Oper "Idomeneo"
Solisten: Elena Kuzheleva (Sopran), Michael Makarov (Violine), Dimitri Wesselowski (Klavier)
Aufnahme an 19. Oktober 2018 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

KV 490, Oper "Idomeneo", "Non più. Tutto ascoltai..."


KV 527, Oper "Don Giovanni"
Solisten: Dmitriy Ryabchikov (Bariton), Alina Wesselowski (Klavier)
Aufnahme an 19. Oktober 2018 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

KV 527, Oper "Don Giovanni", Aria di Don Giovanni "Fin ch’hal dal vino calda la testa"


KV 527, Oper "Don Giovanni"
Solisten: Elena Kuzheleva (Sopran), Dmitriy Ryabchikov (Bariton), Alina Wesselowski (Klavier)
Aufnahme an 19. Oktober 2018 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

KV 527, Oper "Don Giovanni", Duet Zerlina & Don Giovanni


KV 620, Oper "Zauberflöte“
Solisten: Alina Wesselowski (Klavier), Dimitri Wesselowski (Klavier)
Aufnahme an 19. Oktober 2018 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

KV 620, Oper "Zauberflöte“, Ouvertuere


KV 344, Oper "Zaide"
Solisten: Elena Kuzheleva (Sopran), Dimitri Wesselowski (Klavier)
Aufnahme an 19. Oktober 2018 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

KV 344, Oper "Zaide", Aria di Zaide "Ruhe sanft"
KV 344, Oper "Zaide", Aria di Zaide "Tiger"


KV 527, Oper "Don Giovanni"
Solisten: Dmitriy Ryabchikov (Bariton), Alina Wesselowski (Klavier)
Aufnahme an 19. Oktober 2018 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

KV 527, Oper "Don Giovanni", "Deh vieni alla finestra"


KV 620, Oper "Zauberflöte“
Solisten: Elena Kuzheleva (Sopran), Dmitriy Ryabchikov (Bariton), Michael Makarov (Violine), Alina Wesselowski (Klavier)
Aufnahme an 19. Oktober 2018 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

KV 620, Oper "Zauberflöte“, Duet "Papageno“

Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen

Dieses Konzert ist unsere Hommage an Mozarts Musik.
Mozart bringt eine Vision aus meiner Kindheit zurück und verbindet mich mit einem Gefühl reiner Freude. Als ich durch den schönen Saal ging, füllte sich das Licht mit den Bogenfenstern, während Mozart im Mittelpunkt stand.
Mozarts Musik ist eine zeitlose Erfahrung, in der sie mit Ihnen lebt und bei Ihnen lebt, die es Mozart ermöglicht, ewig zu leben.
Während unseres Konzertes ist der Hauptausdruck der Dialog zwischen Mozart und Barockmusik - Händel, Purcell - durch den Mozart wie die Sonne im barocken Rahmen scheint, von der beschatteten Barockmusik. Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen Mozart und Barockmusik, zum Beispiel haben sie die gleichen Genres: Konzerte, Sonaten, Arien und die gleichen kosmischen Qualitäten der Musik.
Wie der barocke Dichter sagt:
Der Abgrund ist offenbart, voller Sterne, die Sterne sind zahllos, der Abgrund bodenlos ...
Es gibt auch Dialoge zwischen Mozart und verschiedenen Komponisten durch die Zeit, z.B. Händel-Mozart-Dialog:
Mozart kannte Händel nicht persönlich, aber er interpretierte seine Musik mit moderneren Klängen und leitete Händels Oratorien in Wiener Konzerten. In unserem Programm hören Sie Kleopatras Arien aus "Giulio Cesare in Egitto" von G. Händel (HWV 17).
So gibt es auch einen weiter entfernten Dialog zwischen Mozart und Tschaikowsky: "In Mozart liebe ich alles, wie wir alles lieben in einer Person, die wir wirklich lieben", schrieb Tschaikowsky. In unserem Programm wird seine "Mozartiana" aus Suite Nr. 4, Op.61, die von Mozarts Musik inspiriert wurde, aufgeführt.
In unserem Konzert hören Sie seltene und schöne Arien von Mozart aus «Zaide», «Idomeneo» berühmte Arien und Duette vom «Don Giovanni» und «Zauberflöte», Arien mit obligatorischer Violine und brillante Ouvertüre in Klavier zu vier Händen.
Am Ende unseres kurzen Rückblicks möchten wir einige schöne Zitate von genialen Komponisten über Mozart veröffentlichen und durch ihre Musik hören wir auch das Echo von Mozarts Musik.
"Mozart für mich - ist einer der größten Komponisten aller Zeiten: „Wenn ich alleine bin, höre ich Mozart ... in der Musik ist das Wichtigste das Licht. Und der Künstler muss dieses Licht den Menschen geben. Und es war für immer ...“ (Edison Denisov)
"Mozart ist mein Lieblingskomponist" (Alfred Schnitke)
"Mozart ist die Jugend der Musik, eine ewig junge Quelle, die den Menschen Freude bereitet, wenn sie inmitten des Frühlings und der spirituellen Harmonie wiedergeboren wird. Die bodenlose Tiefe seiner menschlichen Bilder und der unglaubliche Mut seiner bahnbrechenden Innovation.“

Dmitrij Schostakowitsch


Elena Kuzheleva

Elena Kuzheleva hat die Nationale A.-W.-Neschdanowa-Akademie für Musik Odessa in den Fachrichtungen: „Musikwissenschaft“ und „Gesang“, abgeschlossen. Sie hat eine Dissertation zum Thema “Inaktueller Stil als Phänomen der Kompositionspoetik des XX Jahrhunderts” (Ph.D. in Kunstgeschichte, Tonkunst) abgelegt und einen Kurs in der W.S. Popov-Akademie für Chorkunst Moskau unter Anleitung von Frau Professor Svetlana Nesterenko (Gesangslehrerin im Staatlichen akademischen Bolschoi Theater) absolviert.
In 2012 hat sie an dem Masterkurs von Mariella Devia „Di alto perfezionamento lirico“ in Rom teilgenommen.
Elena hat als Solistin im Odessa philharmonischen Theater gearbeitet. Sie hat an den Konzerten und Festivals in Moskau, Wien, Luxemburg, Monte Carlo, Lwiw teilgenommen. Darunter sind Konzerte und Festivals mit solchen Titeln, wie: „Frühling in Russland“, “Wiener Ball“ begleitet durch Orchester von Oleg Lundstrem (2011), "Nothern Lights International Music Festival" in den USA (2012), "Festival de Wilz" in Luxemburg (2014), Giumry internationales Festival "Renaissance" (2016) "The Grand Masked Ball in Monte-Carlo" unter der Schirmherrschaft vom Sr. Kgl. Hoheit Fürst Albert II von Monaco (2018) u.a..
Elena hat mit dem Solomiya Krushelnytska Staatlichen Akademische Opern- und Balletttheater (seit dem Jahre 2014) und dem Nationalen Philharmonischen Orchester Odessa unter Dirigent Hobart Earle (seit dem Jahre 2015) zusammengearbeitet. Sie beteiligt sich aktiv an den Kammerprojekten unter Teilnahme der Musiker. Darunter sind solche berühmte Musiker, wie: Alexander Ghindin, Yuriy Martynov, Igor Fedorov, Sergei Terentiev. Sie ist auch Jurymitglied des internationalen Wettbewerbes "Renaissance VIII International Contest" (Armenien, 2016) und "Vienna International Music Competition" (Österreich, 2018).
Elena Kuzheleva ist Projektträgerin des "Vienna Musical Express".


Dmitriy Ryabchikov

Der russische Bariton Dmitriy Ryabchikov absolvierte sein Gesangsstudium am Ippolitov- Ivanov State Musical-Institute in Moskau und vervollständigt derzeit seine Studien im Rahmen des Konzertexamens an der Hochschule für Musik in Mainz in der Gesangsklasse von Prof. Claudia Eder.
Als Mitglied des Jungen Ensembles am Staatstheater Mainz wirkte er in Henzes Oper «Der Prinz von Homburg» unter der Regie von Christoph Nel sowie in «Rinaldo »(Argante)von Händel unter der Regie von Tatjana Gürbaca und "Don Giovanni" (Masetto) unter der Regie Tilman Knabe mit. Er wurde außerdem in das Exzellenzprogramm «Barock vokal» aufgenommen und konnte unter der Leitung von Konrad Junghänel den Tancredi in «Il Combattimento di Tancredi e Clorinda» von Claudio Monteverdi singen. Mit der Partie des Jake Rance in Puccinnis "La fanciulla del West" und mit der Partie des Vampir in Marschners "Der Vampir" gastierte Dmitriy Ryabchikov an der Frankfurter Oper.
Jenseits der Opernbühne ist er regelmäßig Gast in den großen Konzertsälen, so unter anderem im Deutschen Requiem von Brahms, Haydn's Schöpfung, dem Requiem von Mozart oder im Sommer 2013 in einem eigenen Konzert mit Romanzen von Tschaikowski beim Festival Styriarte in Graz. Im Dezember 2013 wirkte Dmitriy Ryabchikov in den großen Weihnachtskonzerten des Hessischen Rundfunks mit, die hernach im HR4 übertragen wurden.
Dmitriy Ryabchikov ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter des „Concorso Riccardo Zandonai“ in Italien, des Gesangswettbewerbs „Bella Voce“, der „Romansiada“ in Russland und des Internationalen Meistersingerwettbewerbs in Neustadt an der Weinstraße.


Michael Makarov

Michael Makarov spielt regelmäßig als Orchestermusiker mit berühmten Interpreten wie Giora Feidmann, James Galway, Andrei Gavrilov, Anna Maria Kaufmann, Eva Lind, Mischa Maisky und Sergei Nakariakov. Gründer des Duos „Ultimate Duett“ (Violine und Gitarre) und des Quartetts „Violoncello“.
Geboren 1978 im ukrainischen Odessa in eine Musikerdynastie – Mutter Pianistin, Vater Opernsänger am dortigen Opernhaus – ist Michael Makarov seit frühster Jugend in Europa musikalisch unterwegs. Erster Geigenunterricht bei Zoja Merzalova im Alter von fünf Jahren, gefolgt von ersten Konzertreisen als 16-jähriger Preisträger des Musikwettbewerbs „New Name of Ukraine“. Nach Abschluss seiner Ausbildung an der Musikhochschule Nezhdanova in Odessa Studium an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Sören Uhde.
Schon in jungen Jahren spielt Makarov Neue Musik im Ensemble „Frescos“ der Odessischen Philharmonie und entdeckt auch Jazz, Funk, Art Rock und Pop. Neben seiner Orchestertätigkeit u.a. in der Jungen Deutschen Philharmonie unter berühmten Dirigenten wie Gary Bertini und Rudolf Barscha und als Kammermusiker des Orchesters Camerata, Würzburg, unter Leitung von Luigi Sagrestano spielt Makarov regelmäßig Jazz in Restaurants und Clubs. Makaroffs musikalische Palette reicht von Mozart bis Coltrane und Bach bis Keith Jarret.


Alina Wesselowski

Foto: Andrej Kleer

Alina Wesselowski (geb. Novik) wurde in Donezk geboren. Schon am Anfang ihres Werdeganges galt sie als Wunderkind. Ihr erstes Klavierkonzert gab Alina bereits mit 8 Jahren. Später hat die elfjährige mit Orchester das 2. Klavierkonzert von Beethoven auf die Bühne gebracht. Mit 16 Jahren begann sie ihr Studium an der Nationalen P.-I.-Tschaikowski-Musikakademie der Ukraine, das sie 2006 erfolgreich abschloss. Im Laufe ihrer Studentenzeit in Kiew konnte sie viele internationale Erfolge als Solopianistin verzeichnen, darunter Preise im II. Internationalen Anatoly Zatin Wettbewerb, im V. Internationalen Wettbewerb Vladimir Horowitz, im Internationalen Seiler Wettbewerb und im internationalen Wettbewerb Vladimir Viardo. Ab dem Herbst 2006 studierte Alina an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Ilja Scheps. Später hat sie den Aufbaustudiengang (Konzertexamen) an der Hochschule für Musik Münster bei Frau Prof. Manja Lippert abgeschlossen.


Dimitri Wesselowski

Foto: Andrej Kleer

Dimitri Wesselowski studierte Klavier an der Musikhochschule Odessa bei Prof. Anatoli Kardaschov. Nach seiner Ausbildung zum Konzertpianisten war er als Dozent und Korrepetitor in Odessa tätig, wo er später seinen Magister für Musikwissenschaft erhielt. Danach setzte er sein Studium an der Musikhochschule Köln bei Michael Rische fort und absolvierte dort die künstlerische Reifeprüfung.
Als Solist und Kammermusiker geht Dimitri Wesselowski weltweit einer regen Konzerttätigkeit nach. Er ist mehrfacher Preisträger von nationalen und internationalen Klavierwettbewerben.