Städtischer Musikverein Langenfeld

Die Wurzeln des Städtischen Musikvereins Schon im Jahre 1895 wurde die erste Orchestervereinigung gegründet, die im Laufe der Jahrzehnte durch eine Folge verschiedener Vereine abgelöst wurde und Namen führte wie: Eintracht, Harmonie und Feuerwehrkapelle. Zu den Förderern dieser Orchestervereine zählte vor allem der Gemeindebürgermeister Metzmacher.
Seit 1922 gab es den „Langenfeld-Immigrather-Musikverein“. Dirigent war unter anderen der Musikdirektor August Forstmann aus Köln, Leiter der Dirigentenklasse. Anfang der 40er Jahre musste die Konzerttätigkeit eingestellt werden.
Die ersten 10 Jahre Nachdem im September 1948 der Gemeinde Langenfeld die Stadtrechte verliehen wurden, nannte sich die in den ersten Nachkriegsjahren entstandene Konzertvereinigung nunmehr „Städtischer Musikverein Langenfeld“. Seinen ersten Auftritt hatte das „Orchester des Städtischen Musikvereins“ am 3.Oktober 1948 beim öffentlichen Festakt aus Anlass der Stadtwerdung mit Richard Wagners „Einzug der Gäste“ aus Tannhäuser und weiteren Werken. Neuer Vorsitzender wurde Wilhelm Hucklenbroich, der schon mehr als 30 Jahre lang als Musiker (Posaune, Tuba und Geige) in Langenfelder Orchestern mitgewirkt hatte. Er war fortan der Motor des Vereins. Bei der Stadtverwaltung erwirkte er die finanzielle Absicherung, organisierte gesellige Feste und Ausflüge für den Verein und bemühte sich um anspruchsvolle Konzertaufführungen. So konnte er schon 1 Jahr später (am 18. Mai 1952) die berühmte Pianistin Elly Ney als Solistin in einem Beethoven-Klavierkonzert gewinnen.

hören: KV 488, Klavier-Konzert Nr. 23 A-Dur, Allegro