KV 421 St. Albanus Kirche, Gailnau

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Ein Konzert der besonderen Klasse wurde jetzt den Besuchern der Gailnauer Sankt Albanus Kirche geboten. Das „Aurora Ensemble“ mit der Ausnahme-Violinistin Martina Trumpp aus Leutershausen spielte bei einer Benefiz-Veranstaltung Werke von Mozart, Handel-Halvorsen, Puccini und Antonin Dvorak.

Rund 100 Zuhörer kamen in das kleine Gotteshaus und erlebten einen Genuss. Martina Trumpp, mit ihren familiären Wurzeln in Schillingsfürst zuhause, hatte bei einer kleinen Adventskonzertreihe bei Pfarrer Carsten Fürstenberg angeregt, in der Schillingsfürster Kirche ein Adventskonzert mit dem Streichquartett „Aurora Ensemble“ zu geben.
(Fränkischer Anzeiger)



KV 421, Streichquartett Nr. 15 d-moll
Solisten: Martina Trumpp, Amelie Wünsche (Violine), David Tejeda (Viola), Jörg Habermann (Cello)
Aufnahme am 7.12.2012 in der St. Albanus Kirche, Gailnau
KV 421, Streichquartett Nr. 15 d-moll
KV 421, Streichquartett Nr. 15 d-moll, Allegro moderato
KV 421, Streichquartett Nr. 15 d-moll, Andante
KV 421, Streichquartett Nr. 15 d-moll, Menuetto
KV 421, Streichquartett Nr. 15 d-moll, Allegro ma non troppo

Aurora Ensemble

Aurora Ensemble, vlnr: Amelie Wünsche, Jörg Habermann, Martina Trumpp, David Tejeda

Das Aurora Ensemble ist eine internationale, variable Kammermusikgruppe, die von jungen, erfolgreichen Musikern - ehemaligen Studenten der Musikhochschulen in München, Frankfurt und Würzburg - gegründet wurde, um Kammermusik auf höchstem Niveau in unterschiedlichen, teils ungewöhnlichen Besetzungen aufzuführen. Das Ensemble besteht aus jungen, international tätigen Künstlern verschiedenster Nationalitäten und besticht durch sein hervorragendes Zusammenspiel und den Willen zu authentischen und extremen Interpretationen. Regelmäßig begeistern sie Publikum und Presse: "Meisterhafte Klänge des Aurora Ensembles" (Mainpost, 8.12.2012)

Martina Trumpp

Martina Trumpp

Martina Trumpp spielte solistisch mit Orchestern wie den Düsseldorfer Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Klassikphilharmonie Hamburg, dem Georgischen Kammerorchester u.a. im Konzerthaus Stockholm, im Konzerthaus Wien, der Laeiszhalle Hamburg. 2019 stehen die Violinkonzerte von Max Bruch (Schottische Fantasie Op. 46 und Konzert g-Moll Op. 26), Tchaikovsky, Mozart (A-Dur), Brahms, Mendelssohn und Vivaldi (Jahreszeiten) u.a. in Kolumbien, Mainz und der Nürberger Meistersingerhalle auf dem Programm.
Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien wie den ersten Bundespreis bei „Jugend musiziert“, den Kulturpreis der Stadt Ansbach, den „Wolfram-von-Eschenbach Förderpreis“ Frankens und war Preisträgerin des "Premio Rodolfo Lipizer".
Martina studierte bei Conrad von der Goltz und Herwig Zack in Würzburg, Ingolf Turban und Ana Chumachenco in München, bei Salvatore Accardo in Cremona und bei Philippe Graffin in Brüssel.
Außerdem studierte sie Mathematik, Musikwissenschaft und Pädagogik und unterrichtete an der Universität Würzburg und als Hauptfachdozentin für Violine an der Musikhochschule Trossingen. Sie ist Leiterin des D'Accord, das Klassikfestival, das 2014 eine sehr erfolgreiche Premiere erlebte, sowie künstlerische Leiterin der "Schubertiade Schloss Eyb".

 

Jörg Habermann

Jörg Habermann

Jörg Habermann begann mit dem Cellounterricht im Alter von 6 Jahren. Nach 4 Jahren Privatunterricht bei Prof. Peter Bruns begann er 2005 das Diplomstudium bei Matthias Bräutigam an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden. Ab Februar 2008 war er als Substitut und Aushilfe in der Dresdner Philharmonie tätig. Im Dezember 2009 wurde das Werk „einKlang“ von Jörg Habermann und Seong Ryeom Lee im Konzertsaal der Musikhochschule Dresden uraufgeführt. Nach Abschluss des Diplomstudiums mit Auszeichnung, begann er 2011 das Masterstudium bei Niklas Eppinger in Würzburg. Jörg Habermann absolvierte zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Prof. Peter Bruns, Prof. Pablo Martos (Spanien), Goetz Teutsch, Prof. Wolfgang Boettcher, Prof. Stephan Forck und Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt.

David Tejeda

David Tejeda

David Tejeda wurde 1987 in Spanien geboren. Im Alter von neun Jahren erhielt er seinen ersten Viola-Unterricht und gewann zahlreiche erste Preise bei Jugendmusikwettbewerben in Spanien und Portugal. 2005 begann er sein Studium an Konservatorium in Zaragoza mit Jose Manuel Román Kammermusik mit dem Casals und dem Quiroga Streichquartett. Weiterhin studierte er mit Jonathan Brown an der „Escola Superior de Música de Catalunya“ in Barcelona. Momentan perfektioniert er seine Fähigkeiten an der Hochschule für Musik in Frankfurt mit Thomas Rössel. Weitere Inspirationen erhielt er durch Thomas Riebl, Pedra Katanic, Jürgen Kussmaul, Tatjana Masurenko, Hartmut Rhode, Avri Levitan, Kennedi Moretti und Xavier Gagnepain.
Er war Mitglied des “Young National Orchestra of Spain” und der “Camerata Aragón”, welche mit international führenden Solisten Wenzel Fuchs, Nikolas Chumachenko, Peter-Lukas Graf, Eric Terwilliger, Lucas Macias und Steffano Cannutti konzertiert. David is Mitglied der Akademie der Oper Madrid.