KV 317 St. Dionysius Monheim-Baumberg

.
.
.

Aus Anlass des 125. Geburtstages der Chores an St. Doinysius, Monheim-Baumberg, gab es ein Konzert, welches den Querschnitt aus den vergangenenen Konzerten wiedergab.

... Bei der Gründung vor 125 Jahren regierte noch der Kaiser in Deutschland, der Bau des Eiffelturmes war in vollem Gang und der Künstler Marc Chagall wurde geboren. Den Kaiser gibt es nicht mehr, der Eiffelturm steht noch, Marc Chagall ist berühmt geworden und der Chor - der zeigt sich mehr denn je quicklebendig und aktiv. ...

Text: aus Festschrift 125 Jahre Kirchenchor, Dieter Lein



KV 317, Messe `Coronation' C-Dur (Krönungsmesse)
Orchester: Orchester der Gemeinde St. Dionysius
Solisten: Ute Staubach (Sopran), Daniela Jungblut (Alt), Philipp Hoferichter (Tenor), Reinhold Felthaus (Bass)
Leitung: Dieter Lein
Aufnahme in der Kirche St. Dionysius Monheim-Baumberg am 28.10.2012
KV 317, Messe `Coronation' C-Dur
KV 317, Messe `Coronation' C-Dur, Kyrie
KV 317, Messe `Coronation' C-Dur, Gloria
KV 317, Messe `Coronation' C-Dur, Credo
KV 317, Messe `Coronation' C-Dur, Sanctus
KV 317, Messe `Coronation' C-Dur, Benedictus
KV 317, Messe `Coronation' C-Dur, Agnus Dei

Ute Staubach

Ute Staubach

Ute Staubach begann in jungen Jahren mit dem Geigen- und Klavierspiel. Ihre sängerische Fähigkeit wurde durch die Mitwirkung in diversen Chören entdeckt. Neben der Ausübung ihres Berufes als Krankenschwester und Laborantin absolvierte sie ihre Gesangsausbildung (u.a. bei Frau Prof. He Soon Park und Prof. Arthur Janzen).
Durch die Korrepetitionsarbeit mit Prof. Dr. Werner Kremp wird ihr musikalisches Können entscheidend mitgeprägt. Über ihre Konzerttätigkeit (Lied, Oratorium und Messen) hinaus besuchte sie Meisterkurse im Bereich Liedinterpretation bei Sissel Höyem-Aune und Ulrich Rademacher (Akademie Wort und Musik) sowie im Bereich Oper bei Ulrike Belician.
Seit 1992 ist sie Mitglied des Extrachores der Kölner Oper.

Daniela Jungblut

Daniela Jungblut

Daniela Jungblut wurde in Neustadt in Holstein geboren. Nach dem Studium der Historischen Musikwissenschaft an der Universität Hamburg nahm sie 2004 ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Köln bei Prof. A. Janzen. auf. Ein einjähriger Stipendiumsaufenthalt führte sie 2006/07 an die Universität für Musik Wien.
Meisterkurse bei Edda Moser, Anna Reynolds, Nils Muus, Gerd Uecker und Thomas Heyer ergänzen ihre Ausbildung.
Schon während des Studiums war Daniela Jungblut in zahlreichen Opernproduktionen zu erleben, so z.B. als Florence Pike (Albert Herring – Britten), Jenny Diver (Beggar’s Opera – Doyle/Pepusch), als Stimme der Mutter (Hofmann’s Erzählungen – Offenbach) sowie als Öffentliche Meinung (Orfeus in der Unterwelt – Offenbach).
2009 folgten Engagements an die Städtischen Bühnen Münster, („Das Schlaue Füchslein“) und an das Musiktheater Modern in Nürnberg („The Medium“).
In der Spielzeit 20011/2012 sang Daniela Jungblut am Stadttheater Solingen / Remscheid die Öffentliche Meinung (Orfeus in der Unterwelt – Offenbach) und an den Städtischen Bühnen Münster die Prinzessin von Granada und Bianca (Banditen – Offenbach).
Seit Jahren ist Daniela Jungblut durch rege Konzertätigkeit einem breiten Publikum bekannt. Ihr Oratorienrepertoire umfasst Werke von Pergolesi, Bach, Händel, Mozart und Rossini bis hin zu zeitgenössischen Werken wie der „Jazzmesse“ von Christian M. Gabriel.
Konzertreisen führten sie nach Österreich, Dänemark, Italien, in die Ukraine und nach Nordkorea.
Des Weiteren ist Daniela Jungblut Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Philipp Hoferichter

Philipp Hoferichter

Der junge Tenor Philipp Hoferichter wurde in Essen geboren wo er auch seine ersten musikalischen Erfahrungen am musischen Gymnasium der Stadt in den Bereichen Klavier, Chor und Theater sammelte.
Seit 2001 ist er Gesangsstudent an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. A. Janzen wo er in zahlreichen Opernproduktionen aufrat (z.B. in „Die Zauberflöte“, „Il Barbiere di Siviglia“, „Ariadne auf Naxos“ und „Land des Lächelns“).
Auch außerhalb der Hochschule ist er in diversen Opern aufgetreten. Seine Gastspiele führten ihn u.a. an die Köln Oper, die Theater von Nürnberg und Fürth sowie an das Opernhaus von Bayreuth.
Im Lied- und Konzertbereich ist er ein europaweit gefragter Künstler (Rom, Paris, Prag, Salzburg etc.). Sein Repertoire reicht von Bachs Oratorien und Passionen bis zu Liederzyklen von Britten und Schönberg.

Reinhold Felthaus

Reinhold Felthaus

Reinhold Felthaus wurde 1960 im Emsland geboren. Er erhielt seine erste musikalische Ausbildung beim damaligen Schulleiter der Musikschule Volmetal in Meinerzhagen, Herrn Ferdinand Mertens. Nach dem Abitur studierte er Trompete an den Musikhochschulen Köln und Düsseldorf und beendete diese Studien im Sommer 1988 mit dem Diplom. Eine weiterführende Betreuung durch Prof. Kurt Nagel (Nationaltheater Mannheim) und die Besuche zahlreicher Meisterkurse bei Prof. Pierre Thibaud (Paris) und Prof. Friedemann Immer (Köln) haben seine musikalische Ausbildung begleitet.
Es folgte dann eine Dirigierausbildung an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen unter der Leitung von Felix Hauswirth (Basel), die er mit „sehr gut“ abschloss.
Von 1988 bis 2006 war er Trompetenlehrer an der Musikschule in Meinerzhagen. Von 1998 bis 2006 war er zudem Leiter der Musikschule Meinerzhagen. Danach begann er als freischaffender Trompetenlehrer, Dirigent und Dozent, u.a. an den Musikschulen in Wermelskirchen und Burscheid sowie der Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen, zu arbeiten.
Seit Jahren geht er einer regen Konzerttätigkeit als Trompeter mit heimischen Orchestern und Chören nach, zeitweilig als Aushilfe bei den Bergischen Sinfonikern, als Dirigent des Blasorchesters Dabringhausen sowie des Sinfonieorchesters Wermelskirchen, als Bläserdozent beim Landesblasorchester NRW, dem Märkischen Jugendsinfonieorchester, dem DJO Essen (das junge orchester NRW) sowie seit Februar 2012 als Lehrbeauftragter für Blechbläserkammermusik beim Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Düsseldorf.

Dieter Lein

Dieter Lein

Dieter Lein, gebohren 1965, verheiratet und Vater von drei Kindern. Abitur 1985 an der Marienschule Opladen. Studium der Musik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf mit den Fächern Klavier (bei Prof. B. Szczepanska), Chorleitung (bei Prof. V. Hempfling) und Musikalische Früherziehung (bei L. Kowal-Sumek). Abschluss des Studiums mit dem Diplom.
Heute freiberuflich tätig als Klavierlehrer und Lehrer für Musikalische Früherziehung.
Dirigent folgender Chöre:
Kirchenchor "Cäcilia" an St. Dionysius, Monheim-Baumberg
Junger Chor "Ars Cantandi", Monheim-Baumberg und
Chor 77 (Weiblich) in Düsseldorf