Dankeskirche Düsseldorf-Benrath

Orgel in der Dankeskirche, Düsseldorf-Benrath

Im Rahmen des 9. Internatinalen Düsseldofer Orgelfestivals gab es unter dem Titel "Immer wieder - von Sonaten und Kantaten", Musik von W. A. Mozart, Norbert Laufer und Johann Sebastian Bach. Hieraus übernommen eine Arie für Sopran, Streicher und Orgel und vier Kirchensonaten in der Besetzung mit zwei Violinen, Bass und Orgel.
Das ido-Festival erstreckte sich 2014 mit fast 70 Veranstaltungen an mehr als 25 Spielorten über fünf Wochen.
Orgelfreunde, neue Zielgruppen und junge Menschen sollen angesprochen werden. Das Programm besteht sowohl aus klassischen Orgelkonzerten als auch sog. Crossover-Veranstaltungen.
Weitere Infos: ido-festival



KV 143, Arie für Sopran `Ergo interest'
Orchester: ein Streichquartett
Solisten: Ulrike Mertens (Sopran), Ingo Hoesch (Orgel)
Leitung: Ingo Hoesch
Aufnahme am 30. September 2014 in der ev. Dankeskirche, Düsseldorf-Benrath

KV 143, Arie für Sopran `Ergo interest', Recitativo, Aria


KV 69, Sonate für Orgel & Streicher
Orchester: ein Streichquartett
Solisten: Ingo Hoesch (Orgel)
Leitung: Ingo Hoesch
Aufnahme am 30. September 2014 in der ev. Dankeskirche, Düsseldorf-Benrath

KV 69, Sonate für Orgel & Streicher, Allegro


KV 328, Sonate für Orgel & Steicher C-Dur
Orchester: ein Streichquartett
Solisten: Ingo Hoesch (Orgel)
Leitung: Ingo Hoesch
Aufnahme am 30. September 2014 in der ev. Dankeskirche, Düsseldorf-Benrath

KV 328, Sonate für Orgel & Steicher C-Dur, Allegro


KV 245, Sonate für Orgel & Streicher D-Dur
Orchester: ein Streichquartett
Solisten: Ingo Hoesch (Orgel)
Leitung: Ingo Hoesch
Aufnahme am 30. September 2014 in der ev. Dankeskirche, Düsseldorf-Benrath

KV 245, Sonate für Orgel & Streicher D-Dur, Allegro


KV 336, Sonate für Orgel & Steicher C-Dur
Orchester: ein Streichquartett
Solisten: Ingo Hoesch (Orgel)
Leitung: Ingo Hoesch
Aufnahme am 30. September 2014 in der ev. Dankeskirche, Düsseldorf-Benrath

KV 336, Sonate für Orgel & Steicher C-Dur, Allegro

Dankeskirche - von Sonaten und Kantaten

Mit diesem Konzert geben Norbert Laufer und Ingo Hoesch den kleinen Schwestern der großen symphonischen Werke ihren Raum: Die Rede ist von der Sonate und der Kantate mit ihrem konzertanten Charakter. Die Sonate zeichnet sich durch ihre zyklisch angelegte Instrumentalkomposition mit mehreren Sätzen aus, die in kleiner oder solistischer Besetzung vorgetragen wird. Die Kantate ist ein Gesangsstück für Einzelstimmen und Chor, das von einem kleinen Orchester begleitet wird.


Ulrike Mertens

Ulrike Mertens

Die Sopranistin Ulrike Mertens begann ihre musikalische Ausbildung mit Klavier,- Orgel,- und Theorieunterricht. Sie studierte 1982 Kirchenmusik in Aachen, um sich dann ganz ihrer stimmlichen Ausbildung zu widmen.
Eine wichtige Lehrerin fand sie in Frau Judith Lindenbaum, mit der sie sechs Jahre lang intensiv arbeitete. Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Barbara Schlick und Judith Beckmann, Schauspielseminare und die zweijährige Arbeit mit dem Leiter des Kölner Opernstudios Stewart Emerson ergänzten ihre Studien.
Ihr Operndebut gab sie 1989 als „Rita“ in der gleichnamigen Oper von G. Donizetti bei Festspielen in Montreuil-sur-mer.
Aus mehreren Wettbewerben ging sie als Preisträgerin hervor, so 1992 mit einem 1. Preis beim Landeswettbewerb des VDMK in Duisburg, mit einem 2. Preis beim Liedwettbewerb „Concerto delle donne“ in Kassel und 1995 als 1. Preisträgerin beim internationalen Wettbewerb „Piano et chant en Amor “ in Frankreich.
Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit führte sie ins In- und Ausland, u.a. in die Berliner Philharmonie, nach Athen, Spanien Polen, in die Schweiz und regelmäßig nach Rom, wo sie sich als Solistin in Mozarts „Requiem“ beim 1. Internationalen Mozart-Festival 1995 einen Namen machen konnte.
1994-1998 absolvierte sie ein Schulmusikstudium in Köln und war neben ihrer Konzerttätigkeit als Gesangspädagogin an der Musikschule in Neuss und als Stimmbildnerin u.a. beim Ruhrkinderchor und an der Chorakademie Kempen lange Jahre tätig.
Seit 2002 ist sie Mitglied im Opernchor der Deutschen Oper am Rhein.


Ingo Hoesch

Ingo Hoesch, 1972 geboren, begann seine musikalische Ausbildung mit sieben Jahren am Klavier, die Orgel folgte bald. Bereits mit 13 Jahren übernahm er erste kirchenmusikalische Dienste in der Gemeinde Gyhum. Mit 16 leitete er zwei Kirchenchöre (Gyhum bei Zeven, Rhade bei Zeven). Von 1986 an bekam er privaten Klavierunterricht bei Peter Knaak (Dozent an der Bremer Hochschule) sowie Orgelunterricht bei Kantor Herbst (Selsingen) und Kantor Steegen (Bremervörde). Nach seiner kirchenmusikalischen D-Prüfung folgte 1994 seine C-Prüfung bei Martin Bruchwitz. Weitere Studien führten ihn nach Düsseldorf zu Prof. Volker Hempfling, Christoph Schoener und Prof. T. Laux. Im Jahr 2000 machte er sein A-Diplom. Es schlossen sich private Studien bei Prof. Jean Ferard (Conservatoire Royal de Bruxelles) an, während derer er sich ausführlich mit der Musik Grigny´s, Couperins, Durufles und Messiaen beschäftigte.
Von 1992 bis 1995 war Hoesch Kirchenmusiker auf der Nordseeinsel Föhr. Neben der Gottesdienstgestaltung organisierte und spielte er regelmäßig Orgel- und Kammerkonzerte. Von 2001 bis 2011 war er Kreiskantor für den Kirchenkreis Wesermünde-Nord und hier für die musikalische Fachaufsicht zuständig. Seit 2012 ist er als Kantor in der Ev. Kirchengemeinde Meerbusch tätig. Neben seiner Arbeit verfolgt er eine rege Konzerttätigkeit und hat u.a. die gesamten Orgelwerke von Dieterich Buxtehude in sieben Konzerten innerhalb einer Festwoche in Dorum und Holßel aufgeführt und spielte gemeinsam mit Prof. Torsten Laux (vierhändig). Hoesch hat mehrere CDs eingespielt.