Klassikfestivals d'accord

Schloss Eyb
vl: Martina Trumpp, Sonja Rickfelder

Mozart-Programm D’Accord, das Klassikfestival

„D'Accord, das Klassikfestival“ ist ein Musikfest der anderen Art und verbindet Tradition und Innovation, Bewährtes und Un-Erhörtes zu etwas Neuem und Spannenden. Herausragende junge Musiker aus der ganzen Welt treffen zusammen, um in einer einzigartigen Atmosphäre besondere Programme zu erarbeiten. Dabei stehen künstlerische Qualität und interpretatorische Stringenz ganz oben. Die Ergebnisse dieser konzentrierten Zusammenarbeit werden in Konzertformaten präsentiert, die ausgetretene Pfade konsequent verlassen, beispielsweise der "Crossover-Klassiknacht", dem "Vielsaitig-Open Air" oder dem "Anderen Wandelkonzert".
Die jungen Profi-Musiker, die „D'Accord – das Klassikfestival“ mit Substanz und Leben füllen, sehen die Vermittlung von Musik als ihre primäre Aufgabe an. Deshalb bilden von den Festivalsolisten abgehaltene Kammermusikworkshops für begabte Nachwuchsmusiker das künstlerische Fundament der Festivalwoche: Die Begeisterung für Kammermusik soll an kommende Generationen weitergegeben werden. Die Musikkultur in der Region wird durch „D'Accord, das Klassikfestival“ bereichert, neues Publikumspotenzial erschlossen.
Drei, im Rahmen dieses Festivals aufgeführte Mozartwerke, sind hier übernommen.



KV 397, Klavierfantasie D-Dur
Solisten: Bohumir Stehlik (Klavier)
Aufnahme am 13. Mai 2015 im Rahmen des Klassikfestivals d'accord in Ansbach (Kammerspiele)

KV 397, Klavierfantasie D-Dur


KV 306, Sonate für Klavier und Violine D-Dur
Solisten: Martina Trumpp (Violine), Sonja Rickfelder (Klavier)
Aufnahme am 15. Mai 2015 im Rahmen des Klassikfestivals d'accord in Leutershausen (Lutherhaus)

KV 306, Sonate für Klavier und Violine D-Dur
KV 306, Sonate für Klavier und Violine D-Dur, Allegro con spirito
KV 306, Sonate für Klavier und Violine D-Dur, Andantino cantabile
KV 306, Sonate für Klavier und Violine D-Dur, Allegretto


KV 515, Streichquintett C-Dur
Solisten: Daniel Stoll, Carlotta Rossi (Violine), Gero Wittich, David Tejeda (Viola), Verena Sennekamp (Cello)
Aufnahme am 17. Mai 2015 im Rahmen des Klassikfestivals d'accord in Dörzbach (Schloss Eyb)

KV 515, Streichquintett C-Dur
KV 515, Streichquintett C-Dur, Allegro
KV 515, Streichquintett C-Dur, Andante
KV 515, Streichquintett C-Dur, Menuetto, Allegretto
KV 515, Streichquintett C-Dur, Allegro

KV 397 Kammerspiele Ansbach

Mozarts Empfindungen, das Motto des heutigen Abends, ist einer Fantasie des Hamburger Bach mit dem autobiographischen Titel C. P. E. Bachs Empfindungen entlehnt. Es soll auf einen für die Ästhetik der Empfindsamkeit charakteristischen Zusammenhang hinweisen: die Verbindung zwischen der Gattung der Klavierfantasie als Ausdruck der persönlichsten Empfindungen eines Komponisten und dem Klang des Hammerflügels mit seinen dynamischen und klanglichen Schattierungsmöglichkeiten.

Daß “ ein Clavieriste durch Fantasien … das Sprechende, das hurtig Ueberraschende von einem Affeckte zum andern, alleine vorzüglich vor den übrigen Ton-Künstlern ausüben kann”, war eine Maxime des Bach-Sohnes, die nicht nur Mozart befolgte. Jeder Pianist mußte sich im Rahmen der Akademien, der Abonnementskonzerte der damaligen Zeit, mit Improvisationen hören lassen, sei es mit Variationen über bekannte Themen, sei es mit “freyen Fantasien”, die keinem Formschema folgten.

Diese Fantasien waren der eigentliche Höhepunkt eines Konzerts, gerade im Falle Mozarts, der mit seinen bis zu halbstündigen Improvisationen die “Empfindungen” der Zuhörer in weit stärkerem Maße zu wecken vermochte, als mit seinen oft nur als Unterhaltung rezipierten Klavierkonzerten. Leider hat Mozart nur zwei seiner Fantasien notiert und nur eine vollständig zum Druck gegeben. Dadurch ist uns ein wesentlicher Teil seines Gedankenreichtums vorenthalten worden. Einen gewissen Ausgleich bilden jene Sätze in seinen Klaviersonaten, in die die Expressivität, aber auch die Stilmittel des freien Fantasierens eingeflossen sind, wie etwa das Adagio der c-Moll-Klaviersonate mit seinen wie improvisiert wirkenden Verzierungen oder das Finale derselben Sonate mit seinem agitato-Duktus, der von Fermaten unterbrochen wird.

Fantasie d-Moll, KV 397: Die d-Moll-Fantasie ist nur deshalb die kleinere der beiden erhaltenen Klavierfantasien Mozarts, weil dieser die Niederschrift nach Takt 97 abbrach. Die von einem Zeitgenossen angehängten 10 Schlußtakte sind, gemessen an der Bedeutung des Vorhergehenden, zu knapp geraten. Mozart hätte das D-Dur-Allegretto, das den klagenden Ton der d-Moll-Teile mehrmals unterbicht, wahrscheinlich weiter ausgeführt, vielleicht sogar einen neuen Kontrastteil eingefügt und eine Reprise des Anfangs wie in der c-Moll-Fantasie. Für das “hurtig Ueberraschende von einem Affeckte zum anderen”, das C. P. E. Bach beschrieb, ist diese Fantasie ein sehr gutes Beispiel.

Quelle: www.kammermusikfuehrer.de


KV 306 Lutherhaus Leutershausen

Am 6. Oktober 1777 schrieb Mozart aus München an seinen Vater: “Ich schicke meiner Schwester hier 6 Duetti à Clavicembalo e Violino von Schuster… sie sind nicht übel. Wenn ich hier bleibe, so werde ich auch 6 machen, auf diesen gusto, denn sie gefallen hier sehr.” Obwohl das Schicksal den jungen Komponisten schnell aus der Isar-Metropole hinausführte, machte er sein Vorhaben der “6 duetti” wahr: Innerhalb eines Jahres schrieb Mozart auf seiner großen Reise nach Mannheim und Paris die Sonaten KV 301-306 und veröffentlichte sie im Druck. Ihren Beinamen “Kurfürstin-Sonaten” erhielten sie durch die Widmung an die in München residierende Kürfürstin Elisabeth Auguste von Pfalz-Bayern.
Die Anregung durch die Werke des Dresdner Hofkomponisten Joseph Schuster trug reiche Früchte, Nach den frühen Sonaten, die Mozart zu Wunderkind-Zeiten in den 1760er Jahren veröffentlicht hatte, zeigen die sechs Kurfürstin-Sonaten eine deutliche Fortentwicklung. Hatte in den frühen Werken die Violine eher fakultativ den Klang des in jeder Hinsicht dominierenden Cembalos angereichert, so entwickelte Mozart jetzt einen gleichberechtigten Dialog zwischen Streich- und Tasteninstrument, das nun auch ein Fortepiano sein konnte ? eine Meisterschaft, mit der er in späteren Werken die Gattung der Violinsonaten zu einem ersten Höhepunkt führte.
Die D-Dur Sonate ist mit ihren drei Sätzen die ‘Größte’ der sechs Sonaten. Einem besonders intimen Andantino geht das strahlende Anfangsallegro voraus. Der letzte Satz ist ein Zeugnis für Mozarts herausragende Kreativität - wie eine kleine Opernszene, mit viel Humor, Witz und Eingebung. Am Satzende stehen sogar Kadenzen für beide Instrumente, um den dramatischen Höhepunkt zu gestalten.

Verändert nach: www.kammermusikfuehrer.de


KV 515 Schloss Eyb Dörzbach

Das C-Dur-Quintett zeigt die geradezu überwältigende Fülle an Klangkombinationen, die Mozart dem Quintettsatz entlockte. Zu Beginn treten erste Geige und Cello solistisch hervor, im Andante Violine I und Viola I. Mal antwortet das Bratschenpaar dem Geigenpaar, mal umgekehrt, mal treten Geigen und erste Bratsche zu einer Art “Oberchor” zusammen, denen die tiefen Stimmen als “Unterchor” antworten.

Der Kopfsatz von KV 515 beginnt mit dem Elan eines Doppelkonzerts: Das solistische Cello geht mit einem forsch in die Höhe strebenden C-Dur-Dreiklang voran, worauf die erste Geige mit einer empfindsamen Arabeske antwortet. Die drei Mittelstimmen begleiten in pochenden Achteln. Plötzlich tauschen die Außenstimmen die Rollen, vertauschen C-Dur mit c-Moll und erhöhen so noch die Dramatik des Dialogs. Eine eher unscheinbare Kadenzfloskel leitet unversehens in die lyrische Welt des Seitenthemas über. Hier ist alles weich fließend und chromatisch dicht verwoben. Geigen und Bratschen spielen einander paarweise die Motive zu, während das Cello durch ausgehaltene Töne die Spannung erhöht. Ein Terzmotiv wandert durch alle fünf Stimmen, die harmonische Entwicklung erreicht das weit entfernte Des-Dur. Erst das dritte Thema ist fest auf der Dominante gegründet und entwickelt sich aus einer Wellenlinie, die deutlich an den Beginn der “Figaro”-Ouvertüre erinnert. Dieses Figaro-Motiv dient in der Durchführung und der langen Coda als Grundlage für zwei grandiose, quasi-sinfonische Steigerungen – wie überhaupt alles an diesem Satz mehr den Dimensionen einer Sinfonie als denen von Kammermusik entspricht. Es handelt sich um den längsten Allegro-Kopfsatz, den Mozart jemals geschrieben hat – länger als der erste Satz seiner “Prager Sinfonie”, ja sogar als derjenige von Beethovens “Eroica”. Der Grund dafür liegt in den ungeheuer gedehnten Proportionen, die schon im Hauptthema die erstaunliche Zahl von 60 Takten erreichen, in der Coda noch einmal mehr als 40 Takte.

In Mozarts Autograph folgt auf den Kopfsatz zunächst das Andante. Wegen Zweifeln an der authentischen Paginierung ist aber wohl die Reihenfolge des Erstdrucks vorzuziehen, in dem das Menuett an zweiter Stelle steht. Es beruht auf einem Terzenmotiv der Geigen, das die Anderen in feinem kontrapunktischem Satz übernehmen und weiterentwickeln. Im Trio kann man nach zögerlichem Beginn eine Vorahnung der Musik Franz Schuberts in Mozarts Schaffen hören: einen süß-singenden Ländler, der zwischen Dur und Moll auf wehmütige Weise changiert.

Im Andante erhält die erste Bratsche ihren großen Auftritt: Sie kommentiert das gesangliche Thema der ersten Geige mit Einwürfen und verstrickt die Partnerin dann in ein immer drängender werdendes Zwiegespräch – ein Liebesduett im Stile der Opera seria, übertragen in den intimen Rahmen der Kammermusik. Die Figuration der beiden Instrumente und die Intensität ihres Dialogs erinnern an das Andante der Sinfonia concertante KV 364, die Melodik an die Duette zwischen Donna Anna und Don Ottavio im zweiten Akt des “Don Giovanni”.

Dem tänzerischen Rondothema des letzten Satzes liegt ein Tritonus zugrunde, was unweigerlich zu chromatischen Exzessen in seiner Verarbeitung führt. Insgesamt fünf Themen, konzertantes Laufwerk in allen Stimmen, chromatische Übergänge und feine thematische Arbeit halten dieses lange Sonatenrondo auf der Höhe der ersten drei Sätze.

Quelle: www.kammermusikfuehrer.de


Sonja Rickfelder

Sonja Rickfelder

Die Pianistin Sonja Rickfelder (geb. Schönamsgruber) absolvierte nach Studien bei Dieter Köhnlein am Gymnasium Carolinum Ansbach und Georg Schütz an der Bfs Musik in Dinkelsbühl ihr Musiklehrer-Diplom an der Hochschule für Musik Mainz und die Künstlerische Reifeprüfung am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz bei Claudia Hölbling.
Ihre große Leidenschaft für Kammermusik teilt sie mit zahlreichen internationalen Musikern. Sie ist Korrepetitorin in Wiesbaden, Klavierlehrerin an der Musikschule Dreieich, sowie Dozentin an der Landesakademie in Ochsenhausen.


Carlotta Rossi

Carlotta Rossi

Carlotta Rossi, Violine, studierte am Conservatorio in Venedig bei Stefano Zanchetta und seit 2013 an der Musikhochschule Trossingen bei Martina Trumpp. Weitere Inspirationen erhielt sie von Philippe Graffin. Sie konzertiert regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin in Deutschland, Italien und den Niederlanden. Neben der Musik absolvierte sie einen Bachelor in Informatik an der Universität Venedig.


Verena Sennekamp

Verena Sennekamp

Die Cellistin Verena Sennekamp, Preisträgerin des International New England Chamber Music Wettbewerbs und ausgezeichnet mit dem European Regio Culture Initiative-Prize, konzertiert regelmäßig solistisch und in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen. Sie konzertierte in ganz Deutschland, den Niederlanden, Italien, England, Polen, Bulgarien, El Salvador, Korea, Kanada, Indonesien und in den USA. Dort trat sie mehrfach in der New Yorker Carnegie Hall auf. Verena Sennekamp absolvierte ihre Studien bei Aldo Parisot an der Yale School of Music, in Amsterdam bei Dmitri Ferschtman und an der Musikhochschule in Karlsruhe bei Anne Speermann. Verena Sennekamp spielte von 2008 – 2010 im Orchestre de la Suisse Romande. Sie war Teaching Assistant an der Yale School of Music und ist heute Dozentin an der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl.


Bohumir Stehlik

Bohumir Stehlik

Der Tscheche Bohumir Stehlík ist einer der führenden Pianisten seiner Generation. Er studierte an der Musikhochschule in Prag bei Irina Kondratenko und Frantisek Maly und er erhielt seinen Master am Edsberg Music Institute, Teil der Königlichen Musikhochschule Stockholm, bei Mats Widlund. Weiterhin studierte er Dirigieren bei Jiri Smutny. Er gewann zahlreiche Preise bei internationalen Musikwettbewerben wie "Virtuosi per Musica di Pianoforte", "Concertino Praga", „Stockholm International Music Competition“, „Yamaha Scholarship Award“, “Chieri International Music Competition Citta di Chieri", “Salieri-Zinneti Chamber Music Competition“, „ProMusicis International Award“ in Frankreich, „ISA Open Awards“ in Österreich. Aufgrund seiner Leidenschaft für Kammermusik konzertiert er regelmäßig bei Musikfestivals in ganz Europa und gibt Meisterkurse. Er unterrichtet an der Janácek Academy of Music and Performing Arts in Brno and dem Music College Ingesund - University of Karlstad und nimmt regelmäßig für das tschechische Radio auf.

 

Daniel Stoll

Daniel Stoll

Der Geiger Daniel Stoll wurde 1991 bei Hannover geboren. Er studiert seit 2011 an der Musikhochschule Saarbrücken Violine bei Prof. Hans-Peter Hofmann. Seit 2012 ist Daniel Stoll Mitglied im vision string quartet, das von namhaften Dozenten wie Mitgliedern des Artemis Quartetts, des Vogler Quartets, des Cuarteto Casals und des Alban Berg Quartets unterrichtet wird. 2013 gewann er mit dem Quartett den 2. Preis beim europäischen Kammermusikwettbewerb „Max Reger" Karlsruhe. Konzerte führten das junge Quartett bereits ins Gewandhaus Leipzig, zum Rheingau Festival, zum Heidelberger Frühling und kommenden Sommer auch zu den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern. Daniel Stoll erhielt mehrere Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend Musiziert". Konzerttourneen sowohl solistisch, kammermusikalisch als auch in Orchestern führten ihn nach Estland, Schottland, Frankreich und in die Niederlande sowie nach China und Peru. Zusätzlich zur Violinausbildung erhielt Daniel Stoll Dirigierunterricht. Für eine Eigenkomposition wurde er 2010 mit einem Kompositionspreis der GVL ausgezeichnet.


David Tejeda

David Tejeda

David Tejeda wurde 1987 in Spanien geboren. Im Alter von neun Jahren erhielt er seinen ersten Viola-Unterricht und gewann zahlreiche erste Preise bei Musikwettbewerben in Spanien und Portugal. 2005 begann er sein Studium an Konservatorium in Zaragoza und studierte u.a. mit dem Casals Quartett. Weiterhin studierte er mit Jonathan Brown an der „Escola Superior de Música de Catalunya“ in Barcelona. Momentan perfektioniert er seine Fähigkeiten an der Hochschule für Musik in Frankfurt mit Thomas Rössel. Weitere Inspirationen erhielt er u.a. durch Thomas Riebl, Jürgen Kussmaul, Tatjana Masurenko, Hartmut Rhode, Avri Levitan. Er war Mitglied des “Young National Orchestra of Spain”. David ist Mitglied der Akademie der Oper Madrid.


Martina Trumpp

Martina Trumpp

Martina Trumpp spielte solistisch mit Orchestern wie den Düsseldorfer Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Klassikphilharmonie Hamburg, dem Georgischen Kammerorchester u.a. im Konzerthaus Stockholm, im Konzerthaus Wien, der Laeiszhalle Hamburg. 2019 stehen die Violinkonzerte von Max Bruch (Schottische Fantasie Op. 46 und Konzert g-Moll Op. 26), Tchaikovsky, Mozart (A-Dur), Brahms, Mendelssohn und Vivaldi (Jahreszeiten) u.a. in Kolumbien, Mainz und der Nürberger Meistersingerhalle auf dem Programm.
Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien wie den ersten Bundespreis bei „Jugend musiziert“, den Kulturpreis der Stadt Ansbach, den „Wolfram-von-Eschenbach Förderpreis“ Frankens und war Preisträgerin des "Premio Rodolfo Lipizer".
Martina studierte bei Conrad von der Goltz und Herwig Zack in Würzburg, Ingolf Turban und Ana Chumachenco in München, bei Salvatore Accardo in Cremona und bei Philippe Graffin in Brüssel.
Außerdem studierte sie Mathematik, Musikwissenschaft und Pädagogik und unterrichtete an der Universität Würzburg und als Hauptfachdozentin für Violine an der Musikhochschule Trossingen. Sie ist Leiterin des D'Accord, das Klassikfestival, das 2014 eine sehr erfolgreiche Premiere erlebte, sowie künstlerische Leiterin der "Schubertiade Schloss Eyb".

 

Gero Wittich

Gero Wittich

Der Bratschist Gero Wittich war Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz und des Gustav-Mahler-Jugendorchesters, wo er unter namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Seiji Ozawa oder Pierre Boulez spielte. Er studierte Viola bei Prof. Hideko Kobayashi an der Hochschule für Musik Mannheim und erhielt weitere Inspiration von Prof. Matthias Buchholz und Prof. Rainer Moog. Er war Stipendiat der Landessammlung für Streichinstrumente Baden Württemberg und der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Zudem erhielt der promovierte Physiker seine dirigentische Ausbildung bei Prof. Sebastian Tewinkel, Trossingen, und Prof. Lutz Herbig, Düsseldorf. Er ist Dirigent des Bodensee Kammerorchesters und des Collegium Musicum Aalen.