St. Andreas Düsseldorf

Kirche St. Andreas

Anlässlich des 800-jährigen Ordensjubiläum der Dominikaner und 10 Jahre Heine Haus Düsseldorf gab es die Konzert- und Lesungsreihe „Die Kraft des Wortes".
Drei Tage, bevor Hanns-Josef Ortheil im Heine Haus aus seinen Werken las, widmete sich das Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein in einer musikalischen Lesung seinen Schriften zu Wolfgang Amadeus Mozart – allen voran „Mozart im Innern seiner Sprachen". Lieder, Opernarien und Ensembles aus dem Werk des berühmten Komponisten sowie Briefe des jungen Mozarts ergänzten Ortheils humorvoll-kenntnisreiche Ausführungen.


Ville Enckelmann

Ville Enckelmann - Foto: Klaudia Taday

Der Finne Ville Enckelmann studierte zunächst Anglistik in Helsinki, bevor er sich in Stockholm dem Musikstudium zuwandte. 1998 wurde er an die Königlichen Oper Stockholm engagiert und arbeitete bei den Festspielen Savonlinna, Ystad und Dalhalla sowie Baden-Baden und Paris. 2000 kam Enckelmann als Repetitor an die Deutsche Oper am Rhein. Seit der Spielzeit 2003/04 ist er hier auch immer wieder als Dirigent tätig. In der Saison 2009/10 hatte er die musikalische Leitung von „Das Schloss“ nach Franz Kafka inne, einer Koproduktion der Deutschen Oper am Rhein mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus und der Tonhalle Düsseldorf, 2013/14 dirigierte er Hartmanns „Wachsfigurenkabinett“. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Enckelmann musikalischer Leiter des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein.


Thea Hummel

Thea Hummel - Foto: Steffi Henn

Die 1985 in Hamburg geborene indonesisch-deutsche Schauspielerin Thea Hummel wuchs in den Niederlanden, Jakarta und Wuppertal auf und studierte zunächst Theaterwissenschaft und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum. Nachdem sie u.a. im Bochumer Theater der Gezeiten und im Musischen Zentrum zu sehen war, begann sie ihr Schauspielstudium in London, dass sie 2009 abschloss. In London war sie u.a. als Juliet (Shakespeare „Romeo and Juliet“), Myrrhine (Aristophanes „Lysistrata“) oder Arsinoé (Moliere „Misanthrope“) zu erleben, in Bochum u.a. als Angela in Harrowers „Tötet die Alten, foltert ihre Jungen“ und als Mrs. Bowles in einer Dramatisierung von Bradburys „Fahrenheit 451“. Regelmäßig ist sie in Lesungen mit Werken von Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, Erich Kästner oder Mascha Kaléko zu hören.


Maria Popa

Maria Popa - Foto: Klaudia Taday

Maria Popa (Mezzosopran) studierte Gesang an der Musikakademie Gheorghe Dima in Cluj-Napoca, einem der wichtigen kulturellen Zentren Siebenbürgens. Maria Popa hatte zehn Jahre Geigenunterricht, bevor sie sich für den Operngesang entschied. Bei einer Hochschulproduktion stand sie als Prinz Orlofsky in „Die Fledermaus“ (Strauß) auf der Bühne. 2010 belegte sie den 1. Platz im National Singing Contest in Bistrita, Rumänien und war Semifinalistin beim Wettbewerb Neue Stimmen der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh. Seit der Saison 2014/15 ist sie Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein und hier in der Spielzeit 2015/16 u.a. als Giovanna (Verdi „Rigoletto“), Sandmännchen (Humperdinck „Hänsel und Gretel“), Dryade (Strauss „Ariadne auf Naxos“) sowie in „Der Rosenkavalier“ (Strauss), „Werther“ (Massenet) und in der Uraufführung der Kinderoper „Die Schneekönigin“ (Lange) zu sehen.


Monika Rydz

Monika Rydz - Foto: Susanne Diesner

Die Sopranistin Monika Rydz wurde in Polen geboren und kam in jungen Jahren nach Deutschland. Seit 2007 studiert sie Gesang an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf in der Klasse von Sofia Bart und seit 2009 bei Prof. Konrad Jarnot. Am Theater Krefeld/Mönchengladbach war sie in den Spielzeiten 2011-13 in der Kinderoper „Rusalka, die kleine Seejungfrau“ (nach Dvorak) und Barbarina (Mozart „Le nozze di Figaro“) zu hören. 2014 gastierte sie als Despina (Mozart „Così fan tutte“) im Teatro Poliziano di Montepulciano in Italien. Auch als Konzertsolistin ist Monika Rydz gefragt, so sang sie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern in Rostock, gab Arien- und Liederabende beim Beethovenfest Bonn und in Bochum. An der Deutschen Oper am Rhein ist sie als Pamina (Mozart „Zauberflöte für Kinder“), Papagena (Mozart „Die Zauberflöte“) und Sandmännchen/Taumännchen (Humperdinck „Hänsel und Gretel“) zu sehen. Ab der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein.


Hubert Walawski

Hubert Walawski - Foto: Klaudia Taday

Der Tenor Hubert Walawski wurde in Krakau geboren. Er studierte an der Musikakademie Poznan bei Jerzego Mechlinskiego und schloss 2012 ein Magisterstudium in der Klasse von Tomasz Zagorskiego an. Zu seinen ersten Opernpartien, die er noch während der Studienzeit sang, gehört Bojomir in „Zamek na Czorsztynie“ von Karola Kurpinskiego. 2013 war Hubert Walawski Preisträger des Opernwettbewerbs in Bytom. Als Konzertsänger wirkte er u.a. beim Nadnoteckiego Festiwalu Muzycznego mit und war auch im Ausland engagiert. Seit der Spielzeit 2014/15 ist er Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein, wo er als Tamino (nach Mozart „Zauberflöte für Kinder“), Normanno (Donizetti „Lucia di Lammermoor“), Zimmerkellner (Strauss „Arabella“) und Prinz in der Uraufführung der Kinderoper „Die Schneekönigin“ (Lange) zu sehen.