Schloss Waldenburg

Klavierduo Blaak
Klavierduo Blaak



KV 521, Klavier-Sonate zu 4 Händen C-Dur
Solisten: Martijn und Stefan Blaak (Klavier)
Aufnahme in Schloss Waldenburg am 08.05.2011
KV 521, Klavier-Sonate zu 4 Händen C-Dur, 3. Satz, Rondo Alegretto

Klavierduo Blaak

Martijn und Stefan Blaak

Martijn und Stefan Blaak studierten an der "Messiaen Akademie" (Enschede, NL) bei Fred Oldenburg und Pierre Ruhlmann und schlossen ihr Studium 2003 "cum laude" ab. Im April 2002 erhielten die beiden Pianisten ein Stipendium („De Voorziening“) für hervorragende junge Musiker und studierten in dessen Rahmen bei Ton Hartsuiker.
Beide Musiker haben verschiedene nationale und internationale Preise gewonnen, unter anderem beim „Prinses Christina Concours“, bei der „Rotterdamse Pianodriedaagse“, dem „Rotary Jong Talent Prijs“ und beim „Concours Modern“ in Weimar.
Martijn und Stefan Blaak sind regelmäßig bei internationalen Musikfestivals zu Gast, so zum Beispiel beim Grachtenfestival Amsterdam, beim Musikfestival „Aix-en-Provence“ oder „La Settimana d'Arte di Cecina“ in Italien.
Das Klavierduo gibt regelmäßig Konzerte im In- und Ausland. Eine Konzerttournee („Het Debuut“) Martijn und Stefan Blaak führte u-a- durch alle großen Konzertsäle der Niederlande: Concertgebouw Amsterdam, „De Doelen“ Rotterdam, „Dr. Anton Philipszaal“ Den Haag, Muziekcentrum Vredenburg, Utrecht.
In Österreich nahmen beide Pianisten auf Einladung von Prof. Konrad Richter an dessen internationaler Meisterklasse in Zwettl teil.
Neben Auftritten mit verschiedenen Symphonieorchestern gehören Rundfunk- und Fernsehaufnahmen zum Programm von Martijn und Stefan Blaak. So waren die Musiker unter anderem beim Programm „Reiziger in Muziek“ der Rundfunkgesellschaft VPRO mit der „Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug“ von Bela Bartok zu hören. Zudem spielten sie die Uraufführungen von „Quadrivium“ von David Rowland und „Manic Obsessions“ von Francis Shaw, die vom WDR und vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet wurden.
Vor kurzem erschien unter dem Titel „Stadium“ die erste CD des Klavierduos mit Werken für zwei Klaviere.

KV 521 Schloss Waldenburg

Mit den Frauen hängt wieder einmal vieles zusammen. Schon als Kind komponierte Mozart für sich und seine Schwester Klaviersonaten, die vierhändig zu spielen waren. Noch in Wien schrieb er einige Meisterwerke dieser Gattung, die sich dadurch auszeichnen, dass die zweite Spielerin Wesentliches zu sagen hat und die Dramatik einzelner Sätze Mozarts Modernität bezeugt. Im Mai 1787 schrieb er die C-Dur-Sonate KV 521 (die er an dem Tag vollendete, an dem er die Nachricht vom Tod seines Vaters erhielt) für eine Frau aus dem Freundeskreis: für Franziska von Jacquin. Später widmete er sie den Schwestern Natorp, die den lyrischen Mittelsatz in Form eines französischen Rondos gewiss so gut spielten wie das italienisch inspirierte Finale.