St. Martin Langenfeld

Zum Festgottesdienst am 2. Weihnachtstag in St. Martin gab es die Messe `Missa brevis' D-Dur, KV194. Mozart komponierte sie 1774.



KV 194, Messe D-Dur (Missa brevis)
Orchester: Camerata Louis Spohr
Solisten: Ruth Schaumann (Sopran), Tina Kupprat (Alt), Tobias Glagau (Tenor), Jens Lohmann (Bass)
Leitung: Peter Gierling
Aufnahme in der Kirche St. Martin, Langenfeld-Richrath am 26.12.2014

KV 194, Messe D-Dur
KV 194, Messe D-Dur, Kyrie
KV 194, Messe D-Dur, Gloria
KV 194, Messe D-Dur, Credo
KV 194, Messe D-Dur, Sanctus
KV 194, Messe D-Dur, Benedictus
KV 194, Messe D-Dur, Agnus Dei


KV 339, Laudate Dominum
Orchester: Camerata Louis Spohr
Solisten: Ruth Schaumann (Sopran)
Leitung: Peter Gierling
Aufnahme in der Kirche St. Martin, Langenfeld-Richrath am 26.12.2014

KV 339, Laudate Dominum

KV 194 St. Martin Langenfeld-Richrath

Mozart schrieb diese Messe im Alter von 18 Jahren für die kurzen Ämter des Fürstbischofes Colloredo, der von 1772 bis 1801 in Salzburg regierte. Sie gehört neben den Messen in F und B zu den Werken im Kammermusikstil mit kleiner Instrumentalbegleitung.


Ruth Schaumann

Ruth Schaumann

Ruth Schaumann ist seit 1988 Mitglied des Madrigalchor Schloss Benrath in Düsseldorf. Bereits mit 7 Jahren sang sie die Kinderpartien in „Heute Kinder wird´s was geben“ am Düsseldorfer Schauspielhaus und in „Carmen“, „Rosenkavalier“, „La Boheme“ und „Hänsel & Gretel“ an der Deutschen Oper am Rhein. Im Alter von 10 Jahren begann sie ihre solistische Gesangsausbildung bei Prof. Elisabeth Kovacs und Akiko Sugitate.
Ihre sängerischen und darstellerischen Fähigkeiten erlaubten ihr die Erarbeitung eines umfangreichen Repertoires von klassischen Partien bis hin zu zeitgenössischen Werken. 1998 erschien ihre erste CD-Veröffentlichung. 2000 tourte sie gemeinsam mit internationalen Künstlern durch China. 2010 gastierte sie in Sydney. Ihr kirchenmusikalisches Repertoire umfasst u.a. Passionen von Keiser und Händel, Messen von Haydn, Mozart und Gounod, Arien von Mendelssohn Bartholdy und Vivaldi, sowie Kantaten von Telemann und Bach. So hat sie z.B. Mozarts Krönungsmesse mit den Bochumer Symphonikern und dem Oratorienchor Wanne-Eickel aufgeführt. Die Weihnachts-Oratorien von Rheinberger und Saint-Saëns gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie Solo-Motetten von Haydn, Mendelssohn und Reger.


Tina Kupprat

Tina Kupprat

Tina Kupprat wurde in Köln geboren. Nach dem Abitur studierte sie an den Musikhochschulen in Aachen, Köln und Wuppertal, hier bei Frau Prof. Friedel Becker-Brill, wo sie ihr Studium mit dem künstlerischen Abschluss beendete.
Derzeit wirkt sie u.a. als Dozentin in der kirchenmusikalischen Ausbildung des Erzbistums Köln.
Im Laufe ihrer umfassenden Konzerttätigkeit wurde sie für zahlreiche Auftritte verpflichtet. Sie singt genauso gerne wie erfolgreich die tiefen Altpartien (z.B. aus Händels "der Messias", Bach großen Passionen oder Mozarts Requiem), sowie auch die höheren Mezzopartien (z.B. Bachs h-moll-Messe und Magnificat oder dem Requiem von Duruflé).
Ihre besondere Liebe gilt dem Liedgesang. Dies konnte sie in zahlreichen Liederabenden unter Beweis stellen.


Tobias Glagau

Tobias Glagau

Tobias Glagau erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei Prof. Maria Friesenhausen. Seit 2009 studierte er zunächst Schulmusik mit Hauptfach Gesang an der HfMT Köln bei Martin Lindsay. Im Wintersemester 2013/14 begann er zusätzlich ein Gesangsstudium bei Prof. Thomas Piffka am Standort Aachen.
Seine Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Marcus Creed, Peter Neumann, Florian Helgath in zahlreichen Ensembles, wie dem ChorWerk Ruhr, der Kölner Akademie und dem Kölner Kammerchor führten ihn zu Konzerten im In- und Ausland. Im Sommer 2011 nahm er an der Chorakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals teil.
Im November 2012 war Tobias Glagau in der Tonhalle Düsseldorf als Solist in W. A. Mozarts Requiem zusammen mit dem Jugendsinfonieorchester der Tonhalle Düsseldorf unter ihrem Dirigenten Ernst v. Marschall zu Gast. Für eine konzertante Aufführung des Musicals „Anatevka“ war er im Januar 2014 als „Motel“ erneut dort zu hören.
Im Frühjahr 2014 führte ihn ein Gastengagement im Opernchor für die Oper „Benvenuto Cellini“ von Hector Berlioz an das Theater Münster.


Jens Lohmann

Jens Lohmann

Jens Lohmann studierte zunächst Blockflöte an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf bei den Dozentinnen Ellen Komorowski und Eva Morsbach. Das Studium beendete er mit dem Abschluss in Instrumentalpädagogik und der Künstlerischen Reifeprüfung. Seine musikalische Ausbildung vertiefte er mit Kursen bei Han Tol, Marion Verbrüggen und Matthias Maute.
Parallel zum Musikstudium begann er eine Gesangsausbildung bei Martina Lins-Reuber und widmete sich außerdem intensiv dem Kontrabassspiel. Als Mitglied verschiedener Ensembles tritt er bei Konzerten im In- und Ausland auf.


Camerata Louis Spohr

Camerata Louis Spohr

Die „Camerata Louis Spohr“ besteht in seinen ursprünglichen Formen bereits seit vielen Jahren. Es ist ein festes Ensemble, welches als Projektorchester seine ideale Form gefunden hat.
„Camerata“ steht hier für Gemeinschaft, „Louis Spohr“ als Hommage an den berühmten Komponisten, Dirigenten und Geiger Louis Spohr (1784-1859). Die Mitglieder sind alle Berufsmusiker aus den namhaften Orchestern im Rheinland und spielen seit Jahren in verschiedenen Formationen zusammen, hierbei stets unter der bewährten Betreuung und dem Management von Bernd Fugelsang (Solo-Oboe).
Nach vielen Jahren als Oboist im Orchester begann Bernd Fugelsang im Jahr 2007 mit seiner Dirigenten-Ausbildung. Schon lange Zeit plante er, aus den bislang betreuten Orchesterformationen ein festes, großes Orchester zu bilden. Dies realisierte sich nun endlich im Herbst 2011 und zusammen mit seiner Frau, Estelle Spohr (Bratscherin und Nachfahrin von Louis Spohr) gründeten sie die „Camerata Louis Spohr“.


Peter Gierling

Peter Gierling

Peter Gierling wurde 1965 in Düsseldorf-Urdenbach geboren. Mit acht Jahren bekam er seinen ersten Klavierunterricht und mit 13 Jahren Orgelunterricht. In Urdenbach gründete er einen Jugendchor und sang im Kirchenchor unter Leitung von Franz Lamprecht. Von 1986 bis 1992 studierte Peter Gierling an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf katholische Kirchenmusik. Seinen Orgelunterricht erhielt er bei Prof. Herbert Callhoff, Chorleitungsunterricht bei Prof. Heinz Odenthal. 1992 machte Peter Gierling sein Kantorenexamen. Während seiner Studienzeit sammelte er erste Erfahrungen als Kirchenchorleiter in St. Barbara, Reusrath. Von 1989 bis 1995 war er Kirchenmusiker an St. Theresia, Düsseldorf-Garath. Seitdem ist er Kirchenmusiker an St. Martin in Richrath und Seelsorgebereichsmusiker für Langenfeld. Als Sänger ist er Mitglied des Gesualdo Ensembles.