Radiokammerorchester Köln

Radio Kammerorchester Köln

Gesamtbild aller Konzertmitwirkenden

Gesamtbild aller Konzertmitwirkenden

Germania Leichlingen von 1892

Germania Leichlingen 1892 im Jahre 2004



KV 201, Sinfonie Nr. 29 A-Dur
Orchester: Radio Kammerorchester Köln
Leitung: Bettina Strübel
Live-Mitschnitt vom Konzert in der Aula "Am Hammer", Leichlingen am 16.Mai 2004
KV 201, Sinfonie Nr. 29 A-Dur
KV 201, Sinfonie Nr. 29 A-Dur, Satz 1
KV 201, Sinfonie Nr. 29 A-Dur, Satz 2
KV 201, Sinfonie Nr. 29 A-Dur, Satz 3
KV 201, Sinfonie Nr. 29 A-Dur, Satz 4

Gemischter Chor Germania

Der Gemischte Chor „Germania“ wurde 1892 in Leichlingen-Büscherhöfen gegründet, zunächst als reiner Männergesangverein, seit 1941 als gemischter Chor. Das Repertoire umfasst Werke der Klassik wie auch volkstümliches Liedgut. Konzert-Highlights der letzten Jahre waren das „Requiem“ von W.A. Mozart (als Benefizkonzert zugunsten des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche), die konzertante Aufführung von „Carmen“ von G. Bizet, „Carmina Burana“ von C. Orff, „Jahreszeiten“ von J. Haydn. Der Germania-Chor, seit 1992 Inhaber der Zelter-Plakette, hat einen großen Anteil am Leichlinger Kulturleben. Er ist gefragt für Chor-Einsätze bei den unterschiedlichsten Anlässen in der Heimatstadt wie auch über die Grenzen der Stadt hinaus. Wo die „Germanen“ sind, das ist was los! Das beweist die Sängerfamilie auf ihren traditionellen und bekannten Sommerfesten, Chor- und Fahrradtouren, Wanderungen und sonstigen Zusammenkünften. Die „Germania“ ist wegen ihres Zusammenhaltens, ihrer Geschlossenheit und ihrer freundschaftlichen Verbundenheit untereinander in Leichlingen ein Begriff. Neue Sänger/innen finden eine herzliche Aufnahme.

Radiokammerorchester Köln

Unter der Leitung von Walter Schreiber: Die Musiker des Radiokammerorchesters Köln lernten sich in den Aufnahmestudios des WDR-Köln kennen. Führende Spitzenkräfte verschiedener Rundfunkorchester Deutschlands formten in langen Probezeiten den speziellen Streicherklang dieses Spitzenensembles. Neben festen Konzertreihen mit namhaften Chören und Solisten in Deutschland fand das Orchester besondere Beachtung beim Flandern-Festival, beim Karintinischen Sommer in Österreich, beim Festival Pro Arte in Italien und den Schwetzinger Festspielen. Regelmäßige Auftritte im Fernsehen und Produktionen für den Rundfunk formen das Bild dieses Solistenensembles.

Bettina Strübel

Bettina Strübel dirigierte das Konzert

Bettina Strübel wurde 1963 in Stuttgart geboren und erhielt in ihrer Jugend eine vielfältige musikalische Ausbildung, u.a. Klavier-, Geigen- und Orgelunterricht. Später studierte sie an der Kölner Musikhochschule Kirchenmusik. Nach dem A-Examen folgten Aufbaustudiengänge in Köln bei Peter Neumann und in Hamburg bei Wolfgang Zerer. 1994 schloss sie ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse (Dirigat und Orgel) und gibt Konzerte im In- und Ausland. Seit Oktober 1995 ist sie als Kantorin in Leichlingen tätig. Mit dem Figuralchor hat sie etliche große Oratorien einstudiert und zur Aufführung gebracht, u.a. Bachs „Johannispassion“, Mozarts „Requiem“ und „c-moll Messe“, Mendelssons „Paulus“, etc. Die Leitung des Gemischen Chores Germania übernahm Frau Strübel im März 2002.

KV 201 Leichlingen Germania

Sinfonie Nr. 29 A-Dur: Mozart komponierte als 18-jähriger die Sinfonie in A-Dur, KV 201, im Frühling des Jahres 1774. Der Charakter der Sinfonie wirkt heiter, gelöst und unproblematisch. Die Synthese jedoch von kammermusikalischer Feinheit und impulsiver sinfonischer Kraft gibt der Komposition eine ungeheure Tiefe und Vergeistlichung des sinfonischen Modells. Schon bei der Wiederholung des Hauptthemas imitieren die tiefen Streicher das Thema in einem halbtaktigen Abstand, eine moderne, klassische Steigerungstechnik: Die Einzelstimmen haben sich emanzipiert, die Melodien werden, fast wie in einem Streichquartett auf die einzelnen Stimmen verteilt. Damit einher geht auch eine Verfeinerung der Instrumentation. Obwohl die Sinfonie mit der schlichtesten, konventionellen Orchesterbesetzung auskommt (Streicher, zwei Oboen, zwei Hörner), gewinnt sie diesem Instrumentarium eine große Spannweite an klanglichen Wirkungen ab: besonders zauberhaft im langsamen Satz, in dem die Bläser bei der Übernahme der Themen von den weichzeichnenden Streichern auch den Charakter verwandeln. Die einzelnen Sätze sind subtil aufeinander bezogen, so daß der Zyklus gefestigt und wohlproportioniert erscheint: Kopfsatz und Finale sind durch den charakteristischen Oktavsprung des Hauptthemas verbunden, die Mittelsätze kreisen auf ganz verschiedene Weise um den punktierten Rhythmus. Der kantable federnd-elegante Musikstil zeigt in diesem frühen Werk schon den unverwechselbaren Mozart´schen Ton.